Die beste Suchmaschine ist die schlechteste

März 2022

Wer im Internet unterwegs ist, egal ob auf dem Daddelfon, Laptop oder PC, kommt ohne sie nicht weiter: die Suchmaschine.
Schon zu den Anfangszeiten des Internets hatten wenige Platzhirsche dieses Feld besetzt: Altavista und HotBot, Namen, die heute wohl kaum noch jemand kennt.
Da das gesamte Internet dem wissenschaftlichen Betrieb (Forschungseinrichtungen, Hochschulen) entstammte, waren auch die Suchmaschinen so ausgelegt, daß sie von intelligenten Leuten bedient wurden, die wenigstens halbwegs wußten, was sie taten. Entsprechend war es völlig normal, daß man ausgefeilte Suchanfragen (über Boole'sche Algebra) formulieren konnte, um zielgenaue Ergebnisse zu erhalten.

Nun hat sich das Internet auf der ganzen Welt (naja, fast, denn in Deutschland ist's ja immer noch "Neuland") soweit ausgedehnt, daß ohne dasselbe praktisch nichts mehr geht. Da muß gar mancher schon erst im Internet suchen, bevor er ein Brot kaufen geht.
Mit der "Proletarisierung" des Internetnutzers einhergehen mußte also auch die Veränderung der Suchmaschinen. Welcher im Hirn von der Natur etwas Vernachlässigte kann schon eine logische Suchabfrage formulieren? Dies war die Geburtsstunde des Großkonzerns Google LLC (bzw. der heutigen Muttergesellschaft Alphabet). Plötzlich gab es eine Suchmaschine, die alles gaaaaanz einfach machte, und kostenlos war die Suche auch noch. Die Google-Suche lieferte tolle Ergebnisse, selbst wenn sie von einem Pavian bedient wurde. Irgendwie war sie ein "Ei des Kolumbus", auch wenn kaum einer eine Ahnung hatte, wie das Ding funktionierte und vor allem, wie aus einem kostenlosen Dienst einer der größten Milliardenkonzerne dieser Welt werden konnte. Solange man nicht zur Gruppe der Sozialneider gehört und es einen scheinbar nichts kostet, ist es letztendlich auch unerheblich, solange man bekommt, was man sucht. Das hat jahrelang so gut funktioniert, daß man seitdem nicht mehr im Internet sucht, sondern "googelt".

Was hat das mit maennerscheidung.info zu tun?
Als Dienstleister, dessen Kunden in erster Linie klammheimlich und diskret Hilfe suchen, ist das Internet das Mittel der Wahl. Männer gehen nun halt mal nicht mit einem Plakat durch die Fußgängerzone, um darauf hinzuweisen, wie beschissen gerade ihre Ehe, Trennung oder Scheidung läuft. Nein, da will man sich in Ruhe informieren und dann unerkannt und unverbindlich Kontakt aufnehmen.
Also ist es wichtig, daß man für diese stillen Hilferufer sichtbar ist und daß sie einen finden. Unsere Energie fließt dabei in die Kundenberatung und nicht in marktschreierisches Trommeln. Wir wollen auch kein Vermögen dafür zahlen, um auf jedem Daddelfon und jedem PC schon gleich auf der Startseite unser Logo aufpoppen zu lassen.

Seit geraumer Zeit stellen wir gerade bei Google fest, daß es dort längst nicht mehr darum geht, dem Nutzer die inhaltlich besten Suchergebnisse anzubieten. Als Ergebnis gezeigt werden die Internetseiten, wo am dicksten geschmiert wurde. MSI ist zwar nicht ohne Konkurrenz, aber gerade bei unserer Dienstleistung fällt die Verzerrung der Internetwelt besonders leicht auf. Googelt der vom Familienrecht verzweifelte Mann also nach typischen Begriffen, wie er als Mann Hilfe bekommen kann, erhält er bei Google vornehmlich Ergebnisseiten von Rechtsanwälten, Elitepartner, Parship und ähnlichem Müll, also alles Institutionen, die er gerade jetzt am allerwenigsten brauchen kann! Es ist die blanke Ironie, erst von seiner Exfrau abgezogen zu werden, um dann von Anwälten und Kuppelanstalten für hoffnungsloses Weibsvolk gemolken zu werden.
Auch an vielen anderen prominenten Beispielen, wie "Corona" und "Ukrainekrieg" läßt sich leicht erkennen, wie Google (und seine Töchter youtube & Co.) massive Wirklichkeitsverschiebung betreiben. Zensurfreiheit, die man bei einer Internetsuchmaschine stillschweigend voraussetzt, sieht anders aus. Wer nicht mit Geld oder seiner Privatsphäre bezahlt oder einer von oben verordneten Doktrin huldigt, wird gebannt.

Unsere klare Empfehlung lautet daher: Finger weg von Google! Die einst beste Suchmaschine der Welt ist mittlerweile die schlechteste von allen. Es gibt genügend kostenfreie Alternativen mit echter Zensurfreiheit, die nicht der Datensammelei verfallen sind und die die Realität deutlich besser abbilden. Als Internetsuchmaschinen seien genannt: Startpage, Metager, DuckDuckGo (wobei es da wohl künftig auch Zensur geben soll), Presearch und Brave. Statt youtube ist NewPipe (wenn auch nur auf der Android-Plattform, also dem Daddelfon, verfügbar) das Mittel der Wahl, ohne Werbung und Datensammelei. Wir empfehlen jedem, hier einfach ein wenig zu experimentieren. Es lohnt sich, selbst für den, der gerade nicht nach Scheidungs- und Trennungshilfe für Männer sucht.

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