Frauenförderung, Klimawandel, Ausländer, Corona

Februar 2022

Einige Leser werden sich bei dieser Überschrift entsetzt fragen: Was hat denn maennerscheidung.info zu tun mit Frauenförderung, Klimawandel, Ausländer, Migration, Corona und Energiewende? Wir können Euch beruhigen: Gar nichts! Wie kommt man dann aber zu dieser Überschrift? Ganz einfach: Es scheint seit gefühlt mindestens zwei Jahren in Deutschland, Österreich und der Schweiz überhaupt keine anderen Themen mehr zu geben. Auf allen, aber wirklich allen Kanälen gibt es nur noch die Dauerdröhnung mit diesen Begriffen. Fernsehen, Radio, Presse und das Internet bestehen scheinbar einzig aus Frauenförderung, Klimawandel, Migration und Corona. Warum interessiert uns solcher Spam? Weil offenbar nur noch falsche Begriffe zum Ziel führen.

Als Beratung für Männer bieten wir eine Dienstleistung an, die über den Personenkreis hinausgeht, den man so mal eben auf der Straße trifft. Selbst diejenigen, die man dort trifft, laufen selten mit einem Schild um den Hals herum, mit dem sie stolz auf die Probleme aufmerksam machen, die sie gerade mit ihrer Partnerschaft, Trennung oder Scheidung haben.
Der größte Teil von Interessenten findet uns also über das Internet. Dort kann mann klammheimlich und unbeobachtet nach den Problemen suchen, die man hat und auf die man eine Antwort und Lösung zu finden hofft. Ja, Partnerschaftsprobleme sind peinlich. Damit geht man nicht hausieren. Von daher ist eine Suche im Internet ein großartiges Hilfsmittel, um Interessenten und maennerscheidung.info als Anbieter von Hilfe zusammenzubringen.

Das funktionierte gut, solange Suchmaschinen, allen voran Google, noch Antworten ausspuckten, die etwas mit der Frage zu tun hatten, die man oben eingefüllt hat.
In Zeiten von Frauenförderung, Klimawandel, Corona und Migration findet man jedoch plötzlich im Internet die gleiche Diktatur des Narrativs wie sie von unseren Politikern vorgelebt wird. Wer nicht mindestens einmal in jedem Satz etwas von Frauen, Ausländern oder dem Klimawandel schreibt, kann nur ein Rechter, Querdenker, Schwurbler oder sonstiger Unmensch sein, der aus der Herde der Schlafschafe ausschert. Das ist so krass, daß selbst in vermeintlich unverdächtigen Tiersendungen plötzlich etwas gelabert wird von Klimawandel oder irgendeiner Power-Frau. Wer darauf einmal bewußt achtet, wird sein blaues Wunder erleben. Wir empfehlen ernsthaft beim Einschalten des Fernsehers, darüber nachzudenken, ob man sich nur noch Beiträge anschaut, die mindestens 20 Jahre alt sind.

Zurück zu den Internetsuchmaschinen. Google gehört nicht deshalb zu den reichsten Unternehmen dieses Planeten, weil man eine kostenlose Suchmaschine anbietet. Der Reichtum wird angehäuft durch nichts anderes als Werbung sowie Diebstahl und Weiterverkauf Deiner Daten (Nutzerprofile, Surfverhalten, Ortsdaten uvm.). Entsprechend darf sich niemand wundern, daß er auf der Suche nach einem Ausweg aus seinem Scheidungsdrama zugeballert wird mit Seiten von Rechtsanwälten (die ja eigentlich gar keine Werbung machen dürften). Zur Erinnerung: Rechtsanwälte sind die Leute, die Dein Scheidungsverfahren so richtig aufheizen, in die Länge ziehen und in Deinem Familienrechtsstreit eine Lizenz zum Gelddrucken sehen. Das ist so ziemlich das Letzte, nachdem Du eigentlich gesucht hast! Wem das klar ist, für den kann das Fazit nur lauten: Finger weg von Google. Es gibt genügend kostenfreie Alternativen, die nicht (oder zumindest weniger) werbegesteuert sind und sich nicht an Deiner Privatsphäre vergreifen. Gar mancher kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus, wenn er die zensierte Google-Einfalt eintauscht gegen die Vielfalt der großen weiten Internetwelt.

Zusätzlich zu dem genannten Werbemüll kommt nun aber seit geraumer Zeit noch ein geradezu weltpolitisches Narrativ dazu: Klimawandel, Frauenförderung und Corona. Gewiß, eine Suchmaschine muß irgendwie beurteilen, wofür sich die Masse interessiert. Ich muß also nun nur noch dafür sorgen, daß Frauenförderung, Ausländer und Klimawandel in jedem zweiten Satz auf allen Kanälen rausgeballert werden, und schon interessiert sich die dumme Masse scheinbar von ganz alleine genau dafür.
Spaßeshalber haben wir das mit dem letzten Artikel "Aktuelles" ausprobiert. Da ging es um die Frage, ob ausländische Frauen besser seien als deutsche. Man sollte meinen, daß es sich um ein Thema handelt, das schon vom Titel her selbst eine minderbemittelte Suchmaschine nicht wirklich falsch interpretieren kann.
Eine Suche nach den prägenden Begriffen aus dem Artikel ergibt bei Google nicht etwa maennerscheidung.info, sondern neben den üblichen Anwaltskanzleien so Erhellendes wie "Zuwanderer aus Drittstaaten", "Der Nationale Integrationsplan", "Deutschtest für Zuwanderer", "Integration", "Klimaschutz" und mind. 70% staatliche Behörden (z.B. das Ministerium für alles außer Männer).
DuckDuckGo und Metager sind nur insofern besser, als die Rechtsanwaltswerbeseiten fehlen. Ansonsten liefern sie "Ausländer", "Frauenförderer", "Impfung Corona", "Krankenversicherung für Ausländer". Das Narrativ funktioniert also. Hätte man so etwas früher in der Schule abgeliefert, hätte es geheißen "Thema verfehlt, Setzen Sechs".

Wo die Welt so verstrahlt ist, können wir jedem Unternehmen nur raten: Frauen, Corona, Klimawandel. Druckt es auf jeden Werbezettel, schreibt es auf die erste Seite Eures Internetauftritts und auf Eure Visitenkarten. Selbst wenn Ihr Klempnerarbeiten, Fruchtsäfte, Unterwäsche oder Büromaterial anbietet, die ja nun wirklich nichts damit zu tun haben. Egal, ohne Klimawandel, Frauenförderung, Corona und Migration, wird man Euch ansonsten nicht mehr wahrnehmen in dieser verrückten Welt aus Werbung, Spam, linksversifftem Denkmüll und Angst.


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