Archiv: Psychische Folgen einer Trennung für Kinder

August 2019

Ein beliebtes Mißverständnis, das unser Name "maennerscheidung.info" nahelegt, ist die Meinung, unser Ziel sei es, Partnerschaften zu trennen und einen klaren Schlußstrich zu ziehen. Es ist klar, daß Interessenten sich in der Regel erst an uns wenden, wenn etwas in der Beziehung nicht stimmt, man sich also schon mitten in einer Krise befindet. Das muß aber nicht immer und automatisch das totale Ende einer Partnerschaft bedeuten. Unsere Berater prüfen grundsätzlich immer, ob es für den Mann akzeptable Möglichkeiten gibt, den Familienzusammenhalt - zumindest zeitweise - zu retten. Das mag zunächst zu überraschen. Wir sind überzeugt, daß es immer besser ist, wenn es denn zur endgültigen Trennung kommt, daß diese geordnet und gut vorbereitet erfolgt. Nichts ist blöder für einen Mann, als abends von der Arbeit nach Hause zu kommen, vor einer leergeräumten Wohnung zu stehen und von den Nachbarn zu erfahren, daß Frau, Kinder, Geld und die halbe Wohnungseinrichtung am Vormittag mit einem großen Möbelwagen verschwunden sind; auf dem Küchentisch ein Zettel mit dem Hinweis der lieben Ehefrau, daß anwaltliche Post unterwegs sei.

Noch viel wichtiger ist geplantes Vorgehen, wenn Kinder betroffen sind.
Kinder erleben die Trennung ihrer Eltern noch einmal mit völlig anderen Augen. Natürlich bekommen Kinder auch mit, wenn Mama und Papa sich ständig streiten. Das ist nicht schön, letztendlich denkt man als Kind aber dran, daß man sich im Sandkasten im Kindergarten ja auch ständig mit irgendjemand prügelt, von daher scheint Streit im Leben des Menschen etwas völlig Normales zu sein. Verschwindet dann aber ein Elternteil - meistens der Vater - komplett aus dem kindlichen Leben, hat das eine andere Qualität.
Entgegen häufiger mütterlicher Darstellungen erleben wir in unserem Beratungsalltag sehr selten Väter, die total verantwortungslos nichts mehr von ihren Kindern wissen wollen (wenn wir vom frisch betrogenen Kuckucksvater einmal absehen). Für Kinder ist es daher trotz aller Streitereien die unumstößliche Normalität, daß zu einer Familie Mama und Papa gehören. Soll das plötzlich nicht mehr gelten, bricht regelmäßig eine ganze Welt zusammen.
Aus psychologischer Sicht führt das fast immer dazu, daß Kinder (sogar sehr kleine) eine Mitschuld an der Trennung empfinden. Haben die Eltern sich vielleicht getrennt, weil man als Kind unartig war, den Teller nicht aufgegessen hat, sein Zimmer nicht aufgeräumt hat usw.? Da gehen die abstrusesten Vorstellungen durch ein Kindergehirn, und die Erwachsenen haben genügend mit sich selbst zu tun, als daß Depressionen bei Kindern ein Thema für sie wäre.

In der familiengerichtlichen Praxis wird zwar in Gerichtsverhandlungen, beim Jugendamt, beim Verfahrensbeistand und bei den Rechtsanwälten inflationär ständig vom Kindeswohl gefaselt, es sollte aber mittlerweile der letzte Vater kapiert haben, daß das die größte Lachplatte des deutschsprachigen Familienrechts ist. Kinder haben kein Geld, das man ihnen abknöpfen könnte, daher auch keine Lobby. Daran ändert auch nichts die Existenz von "Vereinen", die genau dies zu ihrem Leitspruch gemacht haben. Gerade der "Deutsche Kinderschutzbund" beispielsweise trägt als Bestandteil der Helferindustrie in großem Stile im Rahmen zutiefst väterfeindlicher, schikanöser und männerkriminalisierender Veranstaltungen, die sich "begleiteter Umgang" nennen, zur seelischen Kindesmißhandlung und Traumatisierung bei.
Vätervereine wie z.B. der VAFK (Väteraufbruch für Kinder) verrichten gegen eine derart mächtige Helferindustrie nur eine lächerliche Sysiphos-Arbeit, die letztendlich zu Resignation führen wird - beim Verein und erst recht bei dem akut betroffenen Vater. Damit ist niemandem geholfen.

Es hat sich herumgesprochen, daß Deutschland, Österreich und die Schweiz keine Länder sind, wo man als Kind willkommen ist und sich wohlfühlen kann. Welche Auswirkungen auf der großen gesellschaftlichen Bühne die systematische seelische Kindesmißhandlung hat, ist ein Tabuthema, das nicht in die politisch verordnete feministische Pussywelt paßt. Insbesondere die gleichgeschaltete Medienlandschaft (früher "Reichspropagandaministerium" genannt) glänzt im Verschweigen dieses psychologischen Dramas. Da laufen Millionen traumatisierter, entfremdeter Kinder herum, die fast allesamt einen schweren Schaden an der Waffel haben, weil man ihnen den Vater geraubt hat, und unsere Lügenpresse jammert darüber, daß selbsternannte Alleinerziehende - oder sagen wir besser "Alleinverziehende" - nicht genügend mit staatlicher Subventionskohle zugeschissen werden.

Trennungskinder sind immer Opfer - und das tragischerweise in mehrfacher Hinsicht.
Ein Teil des Dramas, das sich da ganz im Verborgenen abspielt, tritt manchmal an ganz unerwarteten Stellen zutage.
Die seit Rudi Cerne eh schon zur maximal unseriösen Seifenoper (mit musikalischer Dramauntermalung á la Privatfernsehen) verkommene Sendung "Aktenzeichen XY ungelöst" wird alle paar Monate bereichert durch gefühlige Sondersendungen mit dem Untertitel "Wo ist mein Kind". Bei aller Tragik verschwundener vermisster Kinder fällt dem aufmerksamen Beobachter spätestens nach dem dritten Fall auf: Es handelt sich fast ausnahmslos um alleinerziehende Mamas in prekären Assi-Verhältnissen, die herumjammern, daß Sohn oder Tochter sich plötzlich vom Acker gemacht haben. Von Vätern ist da praktisch nie die Rede. Daß es sich um Scheidungs- oder Trennungsfälle handelt, wird nur ganz beiläufig erwähnt. Zu blöd wäre es, wenn herauskäme, daß die Kinder einfach nur die Schnauze voll hatten von einer kranken Alten, die ihnen den Vater aus ihrem Leben gestohlen hat. Da wird über die bescheuertsten Details berichtet: was das immer für ein liebes Kind war, was es für Hobbies hatte, welche T-Shirts es so gerne angezogen hat und wie liebevoll es mit dem Hauskaninchen gespielt hat, aber mit keinem Wort wird berichtet, was die alleinverziehende, nutzlose, faule und arbeitsscheue Kindesmutter dem Kind alles angetan hat.
Das klingt für unbedarfte Ohren nun vielleicht wie ein scharfer und unbelegter Vorwurf.
Es gibt aber sogar so dreiste Kindesmißhandlerinnen, die ihre Taten in Form peinlichster Twittermeldungen stolz in die Öffentlichkeit prusten, wie z.B. die Konstanzer Grünen-Stadträtin Dr. Christine Finke, die z.B. keinen Hehl daraus macht, daß sie eines ihrer Kinder für autistisch erklären läßt (wofür sich nach beharrlichem Suchen immer ein "Gutachter-Scharlatan" finden läßt), nur um weitere staatliche Subventionskohle abzugreifen.

So etwas geht an keinem Kind spurlos vorüber. Jahrelange seelische Vergewaltigung führt dazu, daß aus solchen Verhältnissen psychische Wracks und Zeitbomben auf zwei Beinen herauskommen. Manche hauen von zuhause einfach ab, andere werden vom Jugendamt in "Betreuungseinrichtungen" (was besser klingt als dubiose, privatwirtschaftliche Umerziehungsanstalt) zwangsverfrachtet, und andere werden Opfer von Straftaten, weil sie über Jahre hinweg solche Minderwertigkeitsgefühle entwickelt haben, daß sie sich als Opfer für Kriminelle jeglicher Couleur (Drogen, sexuelle Ausbeutung, Raubüberfälle, Menschenhandel) geradezu anbieten. Aktenzeichen XY geht der Stoff für künftige Betroffenheitsfilmchen entgleister Kinder nicht aus.

Das Augenmerk von MSI liegt - wie der Name schon sagt - hauptsächlich auf Männern. All unsere Leistungspakete sind darauf ausgerichtet.
Im "Leistungspaket 5" geht es besonders um die psychischen Aspekte, die eine Scheidung für einen Mann mit sich bringt.
Hier haben wir bewußt aber auch die psychischen Auswirkungen einer Trennung auf Kinder mit aufgenommen. Nicht selten darf ein Vater nach jahrelangem Rosenkrieg mit einhergehender Kindesentfremdung seine Kinder als psychische Wracks übernehmen, nachdem er vorher nur den Zahlesel für sie spielen durfte.
Eine lange Zeit der Traumabewältigung steht ihm dann bevor - für sich selbst und für seine Kinder.
Darin steckt viel Arbeit - die MSI sicher nicht alleine leisten kann. Wir sind aber überzeugt davon, daß wir mit unseren Werkzeugen wirkungsvoll mithelfen können, daß auf dieser Welt ein paar "lebensuntüchtige Pudel" und potenzielle Hauptdarsteller bei "Aktenzeichen XY - Wo ist mein Kind" weniger umherlaufen.

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