Hier nehmen wir Stellung zu aktuellen Themen, die auf irgendeine Art und Weise unser Beratungsgebiet "Hilfe für Männer und ihre Probleme mit Beziehung, Partnerschaft, Trennung und Scheidung" berühren.
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Februar 2026 Wie positive Frühlingsgefühle und Eheprobleme miteinander verwandt sind.
Positive Frühlingsgefühle und Eheprobleme (bzw. Probleme in der Beziehung oder Partnerschaft)? Das sind zwei Begriffe, die so scheinbar überhaupt nicht zusammenpassen. Dennoch ist nicht selten ein Muster zu erkennen, ein zeitlicher Zusammenhang zwischen dem Neubeginn des Jahres und dem Zurücklassen alter Sorgen, Nöte, Hindernisse und Probleme. Warum ist das so?
Das neue Jahr ist ein Neubeginn, nicht nur, aber ganz besonders für Frauen. Man startet mit guten Vorsätzen, will vieles besser machen, Lästiges loswerden und gibt sich mit Frühlingsgefühlen und frischem Tatendrang einen Ruck, um verschleppte Eheprobleme und andere ungelöst vor sich hinschwelende Zeitbomben zu entsorgen. Manchmal gehört dazu eben auch der Ehemann oder Partner.
Gar mancher war im alten Jahr nicht konsequent genug, hat sich immer noch in Sicherheit (oder Bequemlichkeit) gewogen und ernsthaft daran geglaubt, daß sich die schon seit langer Zeit dahinquälenden Eheprobleme und -streitigkeiten wohl irgendwann wieder legen werden. Zumindest viele Männer sind diesbezüglich sehr geduldig, vermutlich viel zu geduldig. Bequemlichkeit ist ein gefährliches Gift, das in einer Partnerschaft langsam, aber sicher wirkt!
Frauen sehen die Situation oft deutlich realistischer, auch wenn sie genauso gerne Partnerschaftsprobleme "hinwegschweigen" und verdrängen. Der Unterschied stellt sich für maennerscheidung.info als Dienstleister im Umfeld gescheiterter Beziehungen meist so dar: Frauen verharren zwar gewohnheitsmäßig häufig in einer Partnerschaft, sondieren aber gleichzeitig schon, wo sich vielleicht noch ein anderes warmes Bett findet, in das man im fliegenden Wechsel steigen könnte. Selbstredend muß der neue Versorger einfühlsamer, verständnisvoller und vor allem mit mehr Geld ausgestattet sein als der alte. Erst, wenn alles für den "warmen Wechsel" eingetütet ist, läßt man zuhause die Bombe platzen und zieht mit Wertsachen, dem halben Hausrat und evtl. den Kindern beim neuen, blind verliebten Stecher ein - während der Noch-Ehemann (bzw. Noch-Partner) gerade auf der Arbeit schuftet, um das ständig zu knappe Geld für die Familie herbeizuschaffen. Daß der manchmal genug abgeklärte Neuversorger vielleicht aber schon Kunde bei maennerscheidung.info ist oder sonstwie Erfahrung mit schmarotzendem Weibsvolk gemacht hat und jetzt nur eine schnelle Chance auf einen willigen "Puschel" sieht, ist ein anderes Thema.
Gerne nimmt man als eigentlich für die Resterampe reife Frau für eine solche Gelegenheit noch die üppigen Weihnachtsgeschenke mit. Kaum eine Frau hat Skrupel, in einer längst kaputten Partnerschaft nicht noch die Geschenke mitzunehmen. Der Ehetrottel wähnt sich eh in Sicherheit, hat der ach so aufopferungswilligen Frau die besten Jahre gestohlen und hat es nun doch sicher verdient, wie eine Gans ausgenommen zu werden. Schlechtes Gewissen? Fehlanzeige. Der Mann ist nun halt 'mal ein Ehetrottel und hat das Los, alleingelassen zu werden, sicher verdient, oder? Das Gewissen quatscht sich frau zurecht, wie sie es gerade braucht. Flexible Prinzipien sind gut für die eigene Psyche, das eigene Gewissen und sicher fürs Weltklima auch noch. Gar mancher erkennt da Parallelen zur Landschaft des politischen Personals in Europa!
Wer nun vielleicht denkt, das sei eine wilde Übertreibung, wäre überrascht oder besser "entsetzt", in wie vielen Frauenversteherkreisen, Frauendiskussionsrunden, Frauenvereinen und sonstigen feministisch angehauchten Zirkeln ganz offen ein solcher "Mitnahmeeffekt" propagiert wird. Einer unserer Berater hatte einmal sogar den Fall, daß eine unbedarfte ausländische Ehefrau von einem Frauenversteheramt (wir reden von einer staatlichen offiziellen Beratungsstelle!) förmlich dazu getrieben werden sollte, sich von ihrem Mann zu trennen. Das übereifrige Getue kam der zögerlichen Ehefrau so unwirklich vor, daß sie sich erst einmal in Ruhe schlaumachen mußte. Klar war nicht alles in dieser Ehe ganz rosig, aber das Paar ist heute noch zusammen und zumindest eine Erfahrung reicher, was die Vorsicht gegenüber staatlichen (oder analog kirchlichen) Partnerschaftsberatungsstellen bzw. Eheberatungen angeht.
Wir wollen hier nicht den Eindruck erwecken, Schwarzmalerei zu betreiben. Wir wollen auch nicht voreilig zu einer Trennung/Scheidung raten, denn Wunder geschehen bekanntlich immer wieder. Doch wachsame Vorsicht (und zwar bewußt positiv formuliert und nicht als Mißtrauen zu verstehen) hat noch nie geschadet.
Gegenüber feministisch verseuchten Organisationen und zum Jahreswechsel gilt das generell immer!
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