11. Aktuelles

Hier nehmen wir Stellung zu aktuellen Themen, die auf irgendeine Art und Weise unser Beratungsgebiet "Hilfe für Männer und ihre Probleme mit Beziehung, Partnerschaft, Trennung und Scheidung" berühren.

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Juni 2020
Panik und die Angst im Nacken machen uns krank

Angst ist bekanntlich ein schlechter Ratgeber. Das weiß eigentlich jeder.
Sie lähmt unsere Gedanken, sie schränkt unsere Wahrnehmung ein. Böse Maskulisten würden behaupten: Alleine deshalb sind Angst und Panik schon geradezu wie geschaffen für Frauen!

Nun leben wir ja seit Wochen und Monaten in der Welt der inszenierten Hysterie, in der eine Grippewelle zu einem Ereignis apokalyptischen Ausmaßes hochstilisiert wird. An Idiotie ist diese Panikmache kaum zu überbieten, weshalb manche Leute Corona (ganz besondere Wichtigtuer-Experten übernehmen den Fachbegriff Covid-19) liebevoll als "Idiotengrippe" bezeichnen.
Damit könnte man eigentlich zur Tagesordnung übergehen. Ein paar Idioten könnte man sicher einfach ignorieren; beispielsweise diejenigen, die da alleine in ihrem Auto sitzen mit einem unterhosenähnlichen Stoff-Fetzen im Gesicht oder die mit der Atemschutzmaske im Wald herumlaufen (man weiß ja nie, ob ein Wildschwein vielleicht auch so einen Hustenanfall kriegen könnte).
Leider scheint die Zahl der an Hysterie erkrankten Idioten so unglaublich groß zu sein, daß man sie nicht mehr ignorieren kann - womit wir beim Thema angelangt wären: der Angst.
.Angst
Wo ist der Mensch als Krone der Schöpfung, als selbstbestimmtes Wesen, das den Bereich zwischen seinen Ohren zum Nachdenken nutzen könnte? Stattdessen sehen wir nichts als ein dummes Herdentier, ein Schaf, das selbst die blödesten Vorgaben einhält und in vorauseilendem Gehorsam gar noch versucht, Schwachsinn mit noch mehr Schwachsinn zu überbieten. Und jeder, der nicht mitspielt, wird sofort denunziert bei der Polizei, irgendwelchen Wachdienst-Heinis, der Supermarktkassiererin oder dem sich als Blockwart aufspielenden Nachbar-Horst. Da werden in Deutschland und Österreich gerade wieder gute alte braune Tugenden ausgepackt, die wir seit langer Zeit verloren glaubten!

Schon vor Corona war die ganze "zivilisierte" Welt voller Angst: Gefühlte 98% der Leute kleben den ganzen Tag am Daddelfon, hängen in (a)sozialen Netzwerken ab und haben Angst, irgendeinen superwichtigen, weltbewegenden Hirnfurz drei Sekunden zu spät mitzubekommen. Wer auf eine WhatsApp nicht nach spätestens einer Minute zurückdaddelt, bekommt gleich die ängstliche Anfrage, ob alles in Ordnung bei einem sei. E-mail bekommen viele schon gar nicht mehr gebacken, denn das dauert ja viel zu lange und wird einem nicht sofort ins Auge gedrückt. Ruft gar einer anonym, also mit unterdrückter Rufnummer an, bricht bei vielen die helle Panik aus. Entweder blockiert man solche Anrufe komplett oder nimmt auf keinen Fall ab. Hinterher hat man dann Angst, es könnte vielleicht so etwas Wichtiges wie der Gerichtsvollzieher, die Mafia oder der Mensch mit der 1-Million-Euro-Gewinnbenachrichtigung gewesen sein.

Die staatsgelenkte Qualitätsmedienlandschaft, liebevoll "Lügenpresse" genannt, ballert uns schon über den Radiowecker mit den immer gleichen Sensationspanik-Nachrichten so zu, daß mancher schon beim Aufwachen gestresst ist. Das setzt sich den ganzen Tag über fort. Der Mann im Trennungsstreit oder Scheidungsverfahren bekommt beim täglichen Gang zum Briefkasten Schweißausbrüche. Es könnte schließlich wieder einer dieser ominösen Einwurf-Einschreiben Briefumschläge sein, mit denen Familiengericht, Rechtsanwalt oder der Gerichtsvollzieher unheilvollen Psychoterror in Aussicht stellen.
Bis hierhin ist es der ganz normale, gewohnte Wahnsinn - und dann kommt die Idiotengrippe noch obendrauf, von der uns echte oder von irgendwo dahergelaufene Experten und Virologen das Gefühl geben wollen, daß wir innerhalb der nächsten halben Stunde unter Höllenqualen dahingerafft werden könnten.
Diese Angst macht nicht nur krank, sie IST krank!

Es ist kein Wunder, daß Psychologen unter der Last der verängstigten Schafe zusammenbrechen und sämtliche psychiatrischen Anstalten bis zum Dachboden mit Patienten vollgestopft sind. Die Angst sitzt den Leuten nicht mehr nur im Nacken, sondern hat förmlich den ganzen Körper ergriffen.
Wir wagen es gar, die These aufzustellen, daß sicher im Verlauf der letzten Monate schon mehr Menschen an ihrer Angst gestorben sind als an der Idiotengrippe.
Da wir von MSI es gewohnt sind, die psychischen Belastungen und Traumatisierungen von Männern im Partnerschaftskonflikt zu adressieren (s. hierzu unsere Leistungspakete 1 und 5), können wir unseren Kunden zusichern, die zusätzliche Panik vor der Idiotengrippe ohne Mehrkosten gleich mitzubehandeln.

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