11. Aktuelles

Hier nehmen wir Stellung zu aktuellen Themen, die auf irgendeine Art und Weise unser Beratungsgebiet "Hilfe für Männer und ihre Probleme mit Beziehung, Partnerschaft, Trennung und Scheidung" berühren.

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Juni 2019
Gutachter - Täter als heimliche Richter

Die Bereitschaft, Verantwortung für seine Taten und Entscheidungen zu übernehmen, ist eine hohe und gleichzeitig seltene Tugend. Das gilt in besonderem Maße für Richter und dort ganz speziell für Familienrichter. Es ist nachvollziehbar, daß nicht jeder in jedem Feld ein Experte sein kann. In komplexen technischen Dingen wird niemand von einem Richter erwarten, daß er bspw. in einem Schadenersatzprozeß ohne Hilfe urteilen kann über die Details eines Wolkenkratzerfundaments. Also muß dann ein Gutachter her, der mit nachprüfbaren Regeln der Physik einen Beweis oder Gegenbeweis antritt. Das Ergebnis kommt nach wissenschaftlichen Erkenntnissen zustande, der Richter übernimmt es, und alle Beteiligten haben hinterher i.d.R. das Gefühl, daß Gerechtigkeit am Tische saß.

Am Familiengericht, bes. in Kindschaftssachen, wo es um Kindesumgang, Umgangsverweigerung, Umgangsbehinderung, Umgangsentzug, Kindesentführung, körperliche oder seelische Kindesmißhandlung u.ä. geht, läuft das vom Prinzip her zunächst einmal genauso ab. Der Unterschied beginnt insofern, als man es hier nicht mehr mit einer exakten Wissenschaft zu tun hat, sondern mit Psychologie, speziell der Psychologie oftmals durchgeknallter Frauen (Femanzen, Borderlinerinnen, Racheweiber, Scheidungsnutznießer uvm.) und ihrer leicht beeinflußbaren, minderjährigen Kinder. Mancher zählt die Psychologie gar zu den Geschwätzwissenschaften, läßt sich doch mit viel Geschwätz einfach eine Objektivität vorgaukeln und jedes gewünschte Ergebnis produzieren.

Dem könnte man leicht Einhalt gebieten, würde ein Familienrichter auch nur einen Hauch eigener psychologischer Kompetenz mitbringen. Das ist leider selten der Fall, kommt doch die Vermittlung eines Mindestmaßes an Menschenkenntnis oder Basispsychologie in der richterlichen Ausbildung schlichtweg nicht vor. Hat man es nicht zufällig mit einem berufserfahrenen, von politisch gewolltem Feminismus unverblendeten Richter zu tun, sitzt der Scheidungsvater häufig einer blutjungen Gestalt gegenüber, die aussieht, als käme sie gerade von der Schulbank, wo sie außer dem Auswendiglernen von Paragraphen nichts mitgenommen hat. Solche Familienrichter wollen von Verantwortungsübernahme selbstredend gleich gar nichts hören.
Und so wird die Verantwortung ziemlich schnell an die Helferindustrie weitergereicht. Die zwei Parteien schickt man in Laberrunden (die man schmeichelhafter "Mediation" nennt) zu Caritas, Wohlfahrt, Familiengerichtshilfe, Kinderschutzbund & Co., in denen regelmäßig nichts herauskommt, wenn eben einer - meistens EINE - die gütliche Einigung von vornherein gar nicht will.
Besonders lustig ist, wenn man nach zig Mediationsgesprächen feststellen muß, daß sich die Ex zwar vorbildlich daneben benimmt, die Helferindustrie das dann aber nicht dokumentiert und schon gar nicht ans Gericht zur Einforderung einer Sanktionierung zurückmeldet. Ein solches "Urteil" darf nur der Gutachter fällen.
Das klingt nach ehrbarer, verantwortungsbewußter Person. In der Realität ist es dann unglaublich oft eine dubiose, pseudowissenschaftliche und gescheiterte Akademikerkreatur, die es im regulären medizinischen Betrieb zu nichts gebracht hat oder sich als Privatperson nebenher die Taschen vollschaufelt mit einem Gutachtergeschäft, von dessen fragwürdigen Machenschaften der Arbeitgeber am liebsten nichts wissen will. Alles nur spekulatives Hirngespinst einer auf Männer spezialisierten Scheidungsberatung? Mitnichten. Auf unsere Nachfragen hin haben sich bspw. gleich mehrere Geschäftsführer eifrig von dem gutachterlichen Geschlampe ihrer Mitarbeiter distanziert. Man habe keine Ahnung und trage schon gleich gar keine Verantwortung für das, was die lieben Mitarbeiter da so in ihrer Freizeit treiben.

Unsere Kunden liefern uns bereitwillig täglich neue Beweise für Rechtsbeugung, Kindesmißhandlung, Bestechung und Beschmutzung der wissenschaftlichen Ehre durch psychologische Gutachten für Familiengerichte. Selbst auf Familiengerichtstagen kommt das gutachterliche Unwesen und das Fehlen von Gütekriterien regelmäßig zur Sprache (so bspw. 2009 hier).
Studien (z.B. hier) unterschiedlichster Herkunft und Auftraggeber, Männer- und Kinderrechtsorganisationen und manch ordentlich arbeitender Jurist beklagen seit Jahren diese Mißstände, ohne daß man den Eindruck bekommt, in der Praxis würde sich irgendetwas zum Positiven bewegen.

Beispiele gefällig für besonders dreiste Täter der seelischen Kindesmißhandlung aus der Gutachterindustrie?
Diplompsychologe Dr. Andreas Böhmelt aus Münster läßt Beauftragungen in Umgangssachen (die ja bekanntlich immer eilig sind) z.T. Monate lang liegen und ist bekannt für regelmäßige Väterentsorgung an dem von ihm mitgegründeten Psychologieforum Münster.
Prof. Dr. Michael Günter übernahm zuerst Arbeit, Arroganz und Vätervernichtungsdrang des unsäglichen Massentäters Prof. Dr. Gunther Klosinski an der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter der Universität Tübingen. Nachdem gar der Ruf der Uni Tübingen auf dem Spiel stand und sich die Hochschulleitung mit dem schrägen Mitarbeiter (der eigentlich Kunstgeschichte und empirische Kulturwissenschaft studiert hat) intensiver beschäftigen mußte, setzt er seitdem sein Unwesen unvermindert am Klinikum Stuttgart fort. Sowohl Klosinski als auch Günter sind in einschlägigen Männerforen und bei der freien Presse hinlänglich bekannt (z.B. hier)
Diplom-Psychologe Detlef Korff aus Bochum argumentiert nach Gutsherrenmanier mit scheinwissenschaftlichen Belegen, spricht nur mit einer Partei und hält dann das Ergebnis für fundiert.
Dr. Isabel Böge, Leiterin der Kinder- und Jugendpsychiatrie Weissenau/Ravensburg, berät mit fragwürdiger Kompetenz (und meistens im Hintergrund) die Helferindustrie der ganzen Region, um mamafreundliche Ergebnisse bei den örtlichen Familiengerichten zu erzielen; sogar für die aktive Beteiligung an mütterlicher Kindesentführung sind Belege vorhanden.
Die Liste ließe sich noch lange weiterführen. Das überlassen wir gerne einschlägigen Internetseiten wie z.B. dem Väternotruf, dem Verein VMFK oder der Initiative Jugendamtwatch, die auszugsweise einzelne Gutachter aufführen.

Wer als Trennungsvater glaubt, daß ihm und seinen Kindern durch einen gerichtlich beauftragten Gutachter nun endlich Recht an einem Familiengericht in Deutschland, Österreich oder der Schweiz widerfährt, wird nicht nur schnell einige zigtausend Euro ärmer sein, sondern auch selbst ein gutes Stück näher an der Depression, Traumatisierung und psychischen Zermürbung.
Maennerscheidung.info geht u.a. mit seinem Leistungspaket 1 völlig andere Wege, damit der einst glückliche Familienvater am Ende nicht sagen muß: Für sehr viel Geld hat ein ahnungsloser, verantwortungsscheuer Richter einen skrupellosen, geldgeilen Scharlatan von Gutachter beauftragt, um den Antrag des gegnerischen Rechtsanwalts (manchmal sogar inkl. seiner Rechtschreibfehler) in ein Urteil zu kopieren.

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