11. Aktuelles

Hier nehmen wir Stellung zu aktuellen Themen, die auf irgendeine Art und Weise unser Beratungsgebiet "Hilfe für Männer und ihre Probleme mit Beziehung, Partnerschaft, Trennung und Scheidung" berühren.

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August 2026
Alleinerzogen, ein trauriges Los!


Daß Alleinerziehende ständig über ihr trauriges Los jammern, ist nichts Neues. Daß Alleinerzogene - oder treffender formuliert - "AlleinVERzogene" ein trauriges Los gezogen haben, wird weitaus weniger thematisiert. Dabei verdiente gerade die Gruppe der Alleinerzogenen ehrliches Mitleid, denn schließlich sind die Opfer meistens nicht selbst für ihre Situation verantwortlich. Es hat sie keiner gefragt, ob sie von ihrem Vater (und um die Väter geht es in den allermeisten Fällen) getrennt aufwachsen wollen oder nicht. Somit handelt es hier also oft um eine besondere Form der Kindesmißhandlung!

Ohne ein Elternteil - meist den Vater - aufzuwachsen, liegt in den meisten Fällen nicht daran, daß der Vater verstorben ist, sondern daran daß sich die Eltern irgendwann getrennt haben. Die Kinder können dafür fast nie etwas, sind aber regelmäßig die Leidtragenden. Fast schon automatisch verbleiben die Kinder nach einer Trennung bei der Mutter; schließlich können - allem feministischem Geschrei von der Gleichberechtigung zwischen Mutter und Vater, zwischen Frau und Mann zum Trotz - Mütter doch viel besser für die gemeinsamen Kinder sorgen. Die großmauligen Sprüche von früher, daß man nach der Trennung auf jeden Fall wünscht, daß die Kinder den anderen, von ihnen nun getrennt lebenden Elternteil nach wie vor regelmäßig sehen können, sind spätestens dann Makulatur, wenn Mutti erkennt, wieviel Geld man doch über den üppigen Kindesunterhalt verdienen kann. Dieser ist von einem geregelten Kindesumgang völlig unabhängig und wird auch noch bequem von der Helferindustrie (in Form des Jugendamts) beigetrieben. Warum sollte Mutti sich also die Mühe machen, da noch die Unbequemlichkeiten eines ständigen Wechsels des Kindes zwischen den Elternteilen zu ertragen? Er kostet einfach nur Zeit und steht IHRER Form der Erziehung (die selbstredend die einzig wahre ist und keinesfalls vom Einfluß und den Ideen des Kindeserzeugers gestört werden sollte) im Wege. Daher: Weg mit dem Gelaber vom Kindeswohl. Mutti kann Erziehung doch viel besser als der Vater. "Vater" ist ohnehin der falsche Begriff. Nach wenigen Monaten wird aus dem Vater nur noch der Erzeuger.

Ein paar Jahre später stellen außenstehende Beobachter schwerwiegende Persönlichkeitsstörungen bei den Kindern fest (was selbsternannte Alleinverziehende selbstverständlich vehement abstreiten). Jungs und Mädchen zeigen in der Regel unterschiedliche Entwicklungs- und Persönlichkeitsstörungen. Gemeinsame Kennzeichen sind aber fast immer ein gestörtes Selbstbewußtsein, ein krankes Verhältnis zum jeweils anderen Geschlecht, leichte Reizbarkeit wenn es um das Thema "Eltern und Kinder" geht und eine geradezu abartige Unselbständigkeit aufgrund einer unnatürlichen Mutter-Kind-Bindung (vermutlich weil man immer Angst hatte, die Mutter als einzige Bezugsperson auch noch zu verlieren).

Daß das Verhältnis zum anderen Geschlecht nachhaltig gestört ist, versteht sich von selbst. Ob bewußt oder unbewußt, wird die Alleinverziehende sicherlich immer nur in den höchsten Tönen vom toxischen männlichen Geschlecht sprechen. Das prägt sich tief in die Psyche des Kindes ein.
Wir als Dienstleister im Umfeld von Trennung und Scheidung kennen Fälle, in denen solche tiefen psychischen Störungen selbst im hohen Erwachsenenalter noch persönlichkeitsprägend sind.
Das sind die Augenblicke, in denen man versteht, weshalb es besser "AlleinVERziehende" atatt "AlleinERziehende" heißen sollte. Die Täterinnen würden selbstverständlich jede Schuld an der Misere ablehnen. Frei nach "Pippi Langstrumpf" leben sie nach dem Motto "ich quatsch mir die Welt, widewide wie sie mir gefällt"!
Männer sollten - alleine schon ihrer seelischen Gesundheit zuliebe - in diesem traurigen Spiel jegliche Mitverantwortung ablehnen. Für eine Trennung oder Scheidung mögen sie eine solche haben, aber in den allerwenigsten Fällen für die massive seelische Kindesmißhandlung nach der Trennung.
Schon vor vielen Jahren hat die umfangreiche und gewissenhaft durchgeführte "KiMiss-Studie" auf diese Form der Kindesmißhandlung hingewiesen. Hören wollte man das Ergebnis nicht wirklich. Kindesmißhandlung (auch in Form seelischer Gewalt) ist zwar per Strafgesetzbuch in D, A und CH sanktioniert, Vollzugsorgane wie die Polizei waren jedoch mit diesem Thema von Anfang an völlig überfordert. Blaue Flecken sprechen eben eine einfacher zu interpretierende Sprache als tiefe Wunden in der Seele.
Daß Ermittlungsbehörden und die Polizei sich des Themas nicht ernsthaft annahmen, verwundert kaum, passte das Ergebnis der KiMiss-Studie doch so rein gar nicht in die Welt des Feminismus, der geradezu übernatürlichen Powerfrauen (die so prima Beruf, Karriere, Kinder und überhaupt die ganze Welt retten) und in die Kritik an den toxischen Männern.

Vor diesem Hintergrund läßt sich also guten Gewissens konstatieren, daß Deutschland, Österreich und die Schweiz zu den größten Feinden des Kindeswohls gezählt werden dürfen! Alleinerzogen zu sein ist somit mehr als nur ein trauriges Los: es ist das Ergebnis eines Verbrechens gegen die Menschlichkeit.

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