Archiv: Urlaub, Sex, Liebe - Lust und Last

August 2017

Es ist mal wieder Urlaubszeit, für viele Männer die schönste Zeit des Jahres. Da fällt der Stress von einem ab, und man fühlt sich nach ein paar Tagen des Abschaltens wunderbar entspannt.

Die Männer, die den Urlaub zusammen mit einer Ehefrau/Partnerin/Freundin verbringen "müssen", sehen oft nicht wirklich glücklich dabei aus. Zusätzlich zu dem ganzen investierten Geld (selbstverständlich wird der gesamte Urlaub, den die Frau herausgesucht und gebucht hat, vom Mann bezahlt), müssen sie sich auch noch den ganzen Tag lang Gezicke, dummes Weibergelaber und weitere Vorschläge zum Geldausgeben anhören. Das braucht kein Mensch. So hat man größtes Verständnis, wenn der ein oder andere Mann sich schon nach wenigen Tagen wieder nach seiner Arbeit zurücksehnt.

Glücklich, wer da alleine über seine Erholung entscheiden kann und obendrein noch ca. doppelt so viel Geld dafür zur Verfügung hat;
sollte man jedenfalls meinen. Doch kaum daß der ungebundene Mann die tägliche Arbeitsroutine und den Stress zurückgelassen hat, steigt auch sein Hormonpegel und die unterdrückte Lust auf ein kuscheliges geiles Weibchen juckt in seiner Hose.
Umso mehr macht sich das bemerkbar, wenn man im Ausland am Strand lauter knackige halbnackte junge Hühner sieht, die einem ihre körperlichen Reize den ganzen Tag anbiedernd in die Augen drücken. Was ist das doch für ein Unterschied zu dem von zuhause gewohnten Bild fetter Schweinchen mit übersteigertem Selbstwertgefühl oder alter notgeiler Runzeltrullas auf der Suche nach einem Versorger?

Erstklassiger Sex ohne Tabus und scheinbar ohne Spätfolgen winken an jeder Urlaubsecke. Vielleicht hat mann seine exotischen Urlaubsreisen sogar extra von vornherein danach ausgerichtet. So etwas bucht man dann nicht über das örtliche Reisebüro, sondern beim "Spezialdienstleister" Major Grubert & Co., der für ein ausgefülltes Männerleben fast so wichtig ist wie MSI :)
Böse Feminas und ihre lila-grünen Gutmenschenpudel nennen sowas demonstrativ verabscheut "Sextourismus" und bringen es gerne in Verbindung mit Kinderschänderei und Sex mit Minderjährigen (Moment mal, waren das nicht genau diejenigen, die das in den 70ern erst als gesellschaftlich akzeptiert einführen wollten?). Sieht man von den wenigen tatsächlich abscheulichen und strafrechtlich belegten Sexvarianten einmal ab, ist gegen den Deal "Sex gegen Geld" im Urlaub null und gar nichts einzuwenden. Nichts anderes passiert schließlich im Rahmen der Ehe zuhause, nur mit dem Unterschied, daß das noch viel teurer ist. Wer einmal das zweifelhafte Vergnügen hatte, Hauptspieler in einem Familiengerichtsstreit zu sein, weiß, daß er für das dort rausgeschmissene Geld sich locker bis zu seinem Lebensende im Puff vergnügen könnte.

Solange der sexuell ausgehungerte Mann sich also im Urlaub das Hirn aus den Eiern vögelt und darauf achtet, nicht mit einem exotischen Jucken am Sack in Form einer Geschlechtskrankheit wieder nach Hause zu fahren, dürfte das Erlebnis dem Paradies auf Erden ziemlich nahe kommen.
Blöderweise kommt es nun aber immer wieder vor, daß Männer eben gerade nicht die gefühllosen schwanzfixierten Sexmonster sind, die unsere heimischen Hyänen so gerne in uns sehen. Da kommen plötzlich tiefe Gefühle für die knackige, scheinbar dauergeile Urlaubsnixe auf - und schon haben wir das Problem.
Die exotischen Schönheiten können zwar wunderbar zirzen, teilen aber in den seltensten Fällen ehrlich das große Gefühl. Ihr Hauptantrieb ist es eben gerade nicht, mit einem Jahrzehnte älteren "Sack" den Lebensabend zu genießen, sondern vom Entwicklungsland in das Schlaraffenland "Germania", Schweiz oder Österreich zu entfliehen, jedenfalls dorthin, wo man glaubt, daß das Geld nur so vom Himmel fällt, wenn man nur die Beine etwas breit macht.

Der vom "Schädel-Schwanz-Trauma" befallene Mann kommt leicht auf die Idee, das geliebte Sexwesen als sog. "Zierfisch" als Souvenir mit nach Hause zu nehmen. Einmal abgesehen von den gehörigen Importgebühren, Sprachproblemen und Kulturdifferenzen kauft sich der Mann mit einem solchen Mitbringsel meistens ein in einen ganzen Sack voller Schwierigkeiten:
  • die Geilheit des Hühnchens nimmt noch schneller ab, als das Geld des Importeurs schwindet
  • Heimweh nach der Familie und soziale Isolierung
  • zunehmende Geldtransfers des reichen Liebeskaspers an die ganze Exotenverwandtschaft
  • das Mädel verfällt dem westlichen Konsumrausch und
  • lernt früher oder später von Freundinnen die Verlockungen des Familienrechts kennen
Auf was läuft das nun alles hinaus? Der Zierfisch wird am Ende mindestens so teuer wie eine hiesige Frau. Da die Exotin bei uns in den seltensten Fällen alleine überlebensfähig ist, haben unsere gutmenschlichen Feminatsstaaten Deutschland, Österreich und Schweiz im Trennungsfall noch viel mehr Mitleid als ohnehin schon mit dem Daueropfer Frau. Ein Familiengericht wird dem armen, früher oder später sitzengelassenen oder entschwommenen Zierfisch jede nur erdenkliche finanzielle Segnung des Familienrechts zuerkennen. Aus dem liebesdurstigen Kasper ist schon nach kurzer Zeit ein Zahldepp geworden.

Ist es DAS, was der Mann im Urlaub gesucht hat - aus einem kleinen Problem viele größere zu machen?
Urlaubsgeilheit und Sextourismus jederzeit, aber bitte kein Souvenir mit Beinen!
Ein Zierfisch ziert, aber jeder Fisch fängt irgendwann an zu stinken.
MSI schützt den Mann (z.B. im Rahmen unseres Leistungspakets 3 oder dem Leistungspaket 4) u.a. auch vor den Gefahren vermeintlicher Liebe.
Wir sind da für den Mann - maennerscheidung.info.

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