Archiv: MGTOW - Totalverweigerung als Lösung?

Juli 2017

Der "normale" Mann hat in der Regel den Begriff "MGTOW" (ausgesprochen "Migtau") noch nie gehört. Das ist verständlich, denn der "normale" Mann hat von vielen Dingen aus dem bunten Reich der Beziehungspsychologie nicht die leiseste Ahnung. Erst wenn mann das zweifelhafte Vergnügen hat, im Rahmen eines Partnerschaftskonfliktes vor einem Familiengericht in Deutschland, Österreich oder der Schweiz zu landen, gehen ihm plötzlich die Augen über, was alles er in seinem bisherigen Leben für absolut unmöglich gehalten hat. Ohne zu übertreiben, kann man diese Erlebnisse getrost als traumatisch bezeichnen, und für viele ist es tatsächlich ein Weltuntergang.
Wir von maennerscheidung.info nehmen uns da nicht aus. Auch unsere Berater waren einmal normale Männer. So etwas ändert sich recht schnell, wenn man entweder am eigenen Leib solche traumatischen Erfahrungen machen mußte oder im Rahmen der Beratungstätigkeit immer wieder mit schlimmen Kundenfällen, die auch persönlich nahegehen, zu tun hat. Selbst wir staunen immer wieder, wie schnell unsere drei gebetsmühlenartig sich selbst beweihräuchernden "Rechtsstaaten" mit der Familienjustiz ihre Glaubwürdigkeit restlos verspielen.
Was hat es nun also mit dem MGTOW auf sich?
.MGTOW
MGTOW steht für "men going their own way", Männer, die ihren eigenen Weg gehen. Nicht immer, aber ständig wird in D, A und CH ein einst selbstbewußter Mann im Rahmen seines Scheidungsverfahrens degradiert zum Zahlesel, kriminellen Täter, Betrüger und Kinderschänder. Sollte dieses Männerbild nicht ganz mit der Realität übereinstimmen, greift frau eben im Laufe des Rosenkrieges (und oft genug auch mit anwaltlicher Ermunterung) schon mal gerne zum beliebten Mittel der Falschbeschuldigung. Da Frauen quasi per Definition Opfer sind, klappt die Masche auch nach zig öffentlichkeitswirksamen Skandalen (Jörg Kachelmann, Gustl Mollath, Horst Arnold, um nur einige zu nennen) immer noch prächtig. Der Mann ist nach Jahren eines zermürbenden Kampfes am Ende psychisch und finanziell ruiniert. Wer nicht in der Psychiatrie oder dem Selbstmord landet, rappelt sich irgendwann wieder auf und geht dann seinen eigenen Weg. wikimannia hat der MGTOW-Bewegung als Antwort auf den Feminismus einen eigenen, ausführlichen Artikel gewidmet.

Dieser "own way" sieht meistens so aus, daß einem jegliches weibliche Wesen irgendwie suspekt ist. Im Hintergrund gleicht mann unbewußt jede Frau mit der eigenen Ex ab. Meistens kommt da dann - wenig überraschend - ein ziemlich negatives Frauenbild heraus.
Das eigene Wohlbefinden wird grundsätzlich in den Vordergrund gestellt, was vom Rest der Außenwelt als gnadenloser Egoismus wahrgenommen wird. Empathie, Mitgefühl mit anderen, Warmherzigkeit werden für den ausgebrannten Mann zu Fremdwörtern. Im Innersten verletzt, zieht er sich völlig aus der Gesellschaft zurück. Der MGTOW stellt sich für die "Normalen" als asoziales, gesellschaftsuntaugliches Wesen dar, das zu keiner Gefühlsregung fähig ist.

Das klingt irgendwie schlimm, ist aber für uns ein absolut nachvollziehbarer Selbstschutzmechanismus. Die Mauer, die ein MGTOW um sich herum aufbaut, kann die schlimmen Erfahrungen der Vergangenheit nicht vergessen machen, aber sie schützt vor neuen Enttäuschungen.
Doch, kann eine solche Totalverweigerung wirklich eine Dauerlösung sein?
Muß das Anderssein als Mann immer gleich die Ablehnung aller Frauen sein? Die wenigsten von uns sind von Geburt an totale Frauenverweigerer. Das wäre auch ziemlich schlecht, denn dann wäre die Menschheit wohl schon ausgestorben. Die Natur hat Männer eher auf das Gegenteil programmiert, nämlich alles zu schwängern, was nicht bei drei auf den Bäumen ist, wenn unsere hormonelle Zusammensetzung uns das gerade befiehlt - also praktisch ständig. Da ist es dann umso schmerzhafter, wenn wir plötzlich aufgrund traumatischer Erfahrungen das Gegenteil von dem machen müssen, was uns die Natur vorgegeben hat. Eingefleischte Maskulisten mögen noch so sehr trommeln, wie überflüssig jede Frau auf dieser Welt ist, im tiefsten Innern sehnt sich der Mann von Natur aus nach einem Weibchen. Stockschwule, Drag-Queens, umoperierte Weiß-Nicht-Geschlechter und sonstige schräge Absonderlichkeiten der Evolution wollen wir hier einmal bewußt ausnehmen (die werden vielleicht später einmal noch zu MSI-Kunden, wenn Vater Staat sein Unterhaltsmaximierungsprinzip über die Ehe für alle auf jegliche Form menschlichen Zusammenlebens ausdehnt, wie aktuell gerade in Deutschland und Österreich diskutiert).

Ideologische Engstirnigkeit finden wir also im Lager der Männer genauso wie bei den Frauen. Wer sich bei allem Verständnis für persönliche Familienrechtskatastrophen freiwillig den Blick verengt, erinnert uns irgendwie an die sich selbst kasteienden und auspeitschenden Mönche des Mittelalters.
Männer, auch nach einer hochstrittigen Scheidung kann Sex mit einer Frau tatsächlich Spaß machen! Und das muß dann noch nicht einmal gekaufter Sex sein. Von der körperlichen Befriedigung einmal abgesehen: Auch das Kuschelbedürfnis braucht jeder Mann irgendwann mal mehr oder weniger (selbst, wenn unser Geschlecht sich in der Regel schwer tut, darüber zu reden). Ein Wauzi, Miezi oder Hamsterle können immer nur ein kläglicher Ersatz für eine Frau sein. Wie sehr sehnen wir uns doch heimlich danach, einen Frosch zu küssen, um eine ewig liebevolle, häusliche, sparsame, verständnisvolle und dauersexgeile Prinzessin daraus zu machen?

Wer das genauso sieht und nun testosterongeladen unvorbereitet lostappt, stolpert in der Regel in die sog. "Amiga"-Falle. Wir kennen genügend Männer, die sich doch tatsächlich mehrfach hintereinander zum Hornochsen und Zahlesel machen ließen. Die anfangs im Optimismuswahn stolz als AMIGA präsentierte Frau ("Aber Meine Ist Ganz Anders") mutiert kurze Zeit, nachdem man sie geehelicht und geschwängert hat, zum gleichen Monster wie die frühere Ex.
MSI sorgt dafür, daß dies nicht passiert. Mit unserer Vorbereitung kann man das Mann-Sein genießen, ohne die Gefahren des sog. "Schädel-Schwanz-Traumas" fürchten zu müssen.

MSI schützt den Mann - vorbeugend mit unserem Leistungspaket 4 - vor den katastrophalen Auswirkungen des staatsgewollten Feminismus und dem trotzigen Irrweg MGTOW. Wir sind da für den Mann - maennerscheidung.info.

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