Archiv: Diskretion oder Geheimniskrämerei?

Juni 2017

Das Thema "Stress mit Frau oder Freundin" ist ein sehr sensibles Feld. Männer ignorieren es schon mal gerne komplett. Schließlich hat das meistens etwas mit Gefühlen, Intimität, Psychologie, Familie, Sexualität und ähnlichen Begriffen zu tun, über die ein Mann nur sehr ungern spricht. Sowas ist Weiberkram. Als Mann beschäfigt man sich viel lieber mit Auto, Fußball, Technik, Alkohol u.ä.
Ignorieren ist auf Dauer ziemlich schlecht. Es nutzt auch nichts, da dadurch das unangenehme Thema nicht alleine verschwindet.
Irgendwann kommt es gar so weit, daß die Frau ihn dazu zwingt, darüber zu reden: indem sie die Trennung/Scheidung einreicht, und ein Familienrichter dann dem ignoranten Schläfer die Ohren lang zieht. Jeder von uns kennt Männer, die stocksteif behaupten, in ihrer Partnerschaft sei alles supi, nur um dann total überrascht zu sein, daß Mutti von heute auf morgen klammheimlich mit seinem Wohnungsinventar zu ihrem neuen Lover und vermeintlich künftigem Besserversorger ausgezogen ist.

Wenn der Mann sich schon mit derart unangenehmen Angelegenheiten beschäftigen muß, hätte er es gerne maximal diskret. Schließlich ist einem die Sache irgendwie peinlich. Auf keinen Fall will man, daß es die Nachbarn, Bekannten, Freunde oder die Familie mitbekommen - und wenn schon, dann bitte so spät wie irgend möglich (in der Regel dann mit einem lauten Knall).
Zum Thema Diskretion bietet MSI übrigens ein eigenes Leistungspaket an, um dieses soll es hier jedoch nicht gehen.

Bis hierher passen das Verständnis von Diskretion bei Kunde und einem Dienstleister wie MSI gut zusammen.
Auch wir arbeiten gerne im Hintergrund und haben keinerlei Interesse daran, wie ein Marktschreier unterwegs zu sein. Schließlich warten Helferindustrie, gegnerische Rechtsanwälte und die Ex-Frau nur darauf, daß der Mann ihnen neue Munition für gerichtliche Auseinandersetzungen liefert. Familienanwälte befeuern aus eigenem Geschäftssinn heraus gerne streitsüchtige Frauen und spornen sie zu neuen Feldzügen gegen das ehemalige Schatzi - jetzt "Schwein" genannt - an. Jedes neue Aktenzeichen vor Gericht verspricht ein neues, üppiges Honorar.

Der gemeinsamen Auffassung von Diskretion steht allerdings ein gesundes Kunden-Mißtrauen entgegen: Was ist das für ein unbekannter Dienstleister? Man kennt ihn meistens nur aus dem Internet. Ordentliche deutsche Rechnungen fürs Finanzamt will er nicht ausstellen, persönlich vor Gericht erscheinen will er auch nicht, und der Unternehmenssitz liegt sogar in Russland (was bei Internet-Spöttern gelegentlich für unterhaltsame Spekulationen á la "Moskau Inkasso & Co." sorgt).
Und DEM soll ich Geld geben und ihm die peinlichen Details meiner Beziehungskrise anvertrauen?
Einmal abgesehen davon, daß z.B. das deutsche Finanzamt Scheidungskosten gar nicht mehr anerkennt (bei der Masse an Familiengerichtsfällen hat Vater Staat da ein gehöriges Einsparpotenzial entdeckt!): Wir sitzen im Ausland, um gerade nicht den Familiengesetzgebungen zu unterliegen, unter denen unsere Kunden leiden! Und genau deshalb erscheinen wir auch nicht zusammen mit dem Kunden vor Gericht. Die Gegner unserer Kunden sollen gar nicht erst wissen, daß es uns gibt. Nach außen tritt in den gerichtlichen Verfahren immer nur unser Kunde selbst auf.

Wer eine Dienstleistung wie MSI betreibt, ist ständig einer Gratwanderung ausgesetzt: Einerseits wollen und müssen wir sehr diskret sein. Andererseits wollen wir transparent genug sein, damit der Mann uns vertrauen kann. Damit diese Gratwanderung gelingen kann, geben wir folgende Punkte zu bedenken:

1.)
Es ist richtig, daß wir für unsere Kunden nicht telefonisch erreichbar sind. Auch unsere Berater haben ein Privatleben. Das setzen wir nicht aufs Spiel, zumal es sonst selten bei Kundenanrufen bleiben würde. Auf Anrufe gegnerischer Anwälte oder Exen haben wir wirklich keine Lust. Bei einem Rechtsanwalt läuft das bekanntlich nicht viel anders. Wer dort anruft, landet bei einer Sekretärin oder einem Anrufbeantworter. Das ist genauso wenig hilfreich, wie wenn unsere Kunden bei einer russischen Sekretärin landen würden.
Jeder Dienstleister, der an dieser Stelle "offener" ist, riskiert sein Überleben. Wir haben genügend Anbieter gesehen, die sich aufgrund falscher Selbstherrlichkeit (mit "öffentlich zugänglichen" deutschen, österreichischen oder schweizerischen Ansprechpartnern und in D, A oder CH gemeldeter Geschäftsadresse bzw. Serverstandort) mit einer feminismus-eifrigen Justizmaschinerie herumschlagen durften und schließlich zur Aufgabe gezwungen wurden. Darauf verschwenden wir weder Zeit noch Geld.

2.)
Kurzfristig erreichbar sind wir auch ohne "Telefonhotline". Sowohl bei Anfragen an die zentrale Kontaktadresse als auch bei direkten e-mails an unsere Berater (nach dem Erstkontakt) bemühen wir uns um kurze Antwortzeiten. Bei einem aktiven Beratungsverhältnis sorgen wir dafür, daß schnell ein persönliches Treffen, ein Telefonat oder Videotelefonat mit dem zugeteilten Berater zustande kommt. In dringenden Fällen darf das auch gerne am Abend oder Wochenende stattfinden. Da sind wir sehr flexibel.

3.)
Wie kann der Mann darauf vertrauen, daß die Qualität der gebotenen Leistung stimmt? Wir stellen auszugsweise Kundenrückmeldungen auf unserer Internetseite ein. Gut, die könnten gefaked sein, aber wie beurteilt man halbwegs objektiv Seriosität und Güte bei einer familienrechtlichen Beratungsdienstleistung, ganz gleich ob MSI oder Rechtsanwalt?
Weil die Größe des Erfolgs in einer Beziehungskrise von sehr vielen Faktoren, Personen und deren Verhalten abhängt, gibt es auch keine allgemeingültige Formel, weder beim Rechtsanwalt noch bei MSI. Ein großer Unterschied ist jedoch, daß ein Anwalt sein Honorar immer einstreicht, unabhängig vom Ergebnis. Selbst für Fälle, für die ein Familienanwalt wenig Aufwand hat, winkt ihm abhängig vom Streitwert (den er selbst mitbestimmen kann!) ein fettes Honorar. Diejenigen, die noch mehr abzocken wollen - also die meisten Familienanwälte - greifen zum Mittel der Honorarvereinbarung. Da ist dann schon mal gerne der doppelte Betrag des gesetzlichen Honorars fällig. Auf den Punkt gebracht nennt man das "staatlich subventionierte Selbstbedienung".

4.)
Vorkasseleistungen sind bei einem Rechtsanwalt üblich. Gleich nach dem ersten Kontakt erhält man meist eine Vorschußrechnung (basierend auf den abgeschätzten Gesamtkosten), die in voller Höhe nach spätestens vier Wochen fällig wird.
MSI lehnt solche Praktiken ab. Wir wissen, daß unsere Kunden eh schon genügend psychologisch und finanziell gebeutelt sind, daß man ihnen nicht noch große Beträge auf einen Schlag und im voraus zumuten sollte. Da wir die Bedenken gegenüber einem anfänglich "unsichtbaren" Dienstleister durchaus nachvollziehen können, arbeiten wir in der Regel mit einer moderaten Anzahlung, bis sich ein Vertrauensverhältnis per persönlichem Gespräch oder Videotelefonat herausgebildet hat.
Der Rest des vereinbarten Honorars wird dann nach Arbeitsfortschritt in Teilbeträgen angefordert. Der Kunde hat somit eine saubere Kostenkontrolle und obendrein jederzeit die Möglichkeit, ein Beratungsprogramm abzubrechen, wenn er nicht mit der gebotenen Leistung zufrieden sein sollte. Wir sind stolz darauf, daß das nur sehr selten vorkommt.
Auf das Thema "Honorar" sind wir bereits in unserem Mai-Artikel näher eingegangen.

Für die meisten von uns Männern ist das Thema Partnerschaftskonflikt so unendlich weit weg (oder zumindest schieben wir es dorthin), daß es in unserem Heldenleben gar nicht vorkommt. Wenn doch, stehen wir von MSI bereit.
Merkt Euch: NICHTS an Eurem Fall ist peinlich!
Sprecht uns an, damit wir Euch überzeugen können, warum es gut und günstig ist, einen professionellen Dienstleister wie maennerscheidung.info an der Seite zu haben, vor dem Stress, mittendrin und danach.

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