Archiv: Wie kommt die Dienstleistung an den Mann? Werbung bei MSI

Februar 2017

Eigentlich sollte Werbung für eine Dienstleistung wie die unsere völlig überflüssig sein.
In Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es jährlich genügend Männer, die vom Familienrecht hart getroffen werden und die sich von Richter, Rechtsanwalt, dem Rechtsstaat, Jugendamt, Paarberatung, Kinderschutzbund etc. alleine gelassen - wenn nicht gar verarscht - fühlen. Sie alle sind unsere potenziellen Kunden.
Sie müssen eben nur noch wissen, daß es uns gibt! Und sie müssen bereit sein, unsere Hilfe auch anzunehmen.
Und hier beginnt das Problem.

Hat der Mann Stress mit seiner Partnerin, wird so lange wie möglich versucht, das Thema alleine auf die Reihe zu bringen. Als Mann hat man schließlich Problemlösungskompetenz und Kämpferqualitäten, da gibt man nicht gleich auf. Der Mann gesteht sich Gefühle nicht ein. Nein, und ein Problem hat der Mann auch nicht. Die Frau indessen läßt sich zu diesem Zeitpunkt längst umfangreich beraten: von Freundinnen, die gerne von ihren Scheidungserfahrungen berichten, von mitleidsvollen Geschlechtsgenossinnen auf steuerfinanzierten Behörden, dem nächsten Frauenhaus, einem gut organisierten Feminismus-Netzwerk für arme Opfer männlicher Willkür und nicht zuletzt Familienanwälten, die schon einen fetten Braten riechen und ein rosiges, männerfreies Leben als Alleinerziehende in finanziellem Wohlstand in Aussicht stellen.

Stellen wir also ernüchtert und nicht ganz vorwurfsfrei fest: Der Mann verschläft den Kriegsbeginn! Nicht jeder Streit muß gleich im Familiendrama enden. Spätestens, wenn sich aber Langeweile in der Beziehung, Streitigkeiten, Seitensprünge, sexuelle Unlust etc. mehren, müssen die Alarmglocken läuten und geeignete Vorbereitungsmaßnahmen getroffen werden, wie wir sie z.B. mit unserem Leistungspaket 4 anbieten.
Kommt es also dick und die Ehefrau bzw. Partnerin leitet eine offizielle Trennung ein, bespricht der Mann das erst einmal unter Freunden oder am Stammtisch. Da gibt es dann aufmunternde Tipps, es werde schon nicht so schlimm kommen, man müsse der Frau einfach Zeit geben uvm. Zum Schluß säuft man den Frust weg, und weitere wertvolle Zeit verstreicht ungenutzt. Doch es wird nicht von alleine besser, ganz im Gegenteil. Die Frau schmiedet im Hintergrund mit willigen Helfern strategisch wichtige Kriegspläne, die später gar nicht oder nur noch schwer zu korrigieren sind. Männer, die die Situation realistischer einschätzen, denken beim Stichwort "Hilfe für Männer bei Trennung/Scheidung" noch als ehestes an einen Rechtsanwalt. Früher oder später braucht's den vielleicht vor dem Familiengericht, doch in den meisten Fällen ist er der falsche Ansprechpartner. Ist er gut, hilft er, daß alles nach den Regeln des Familienrechts abläuft. Doch ist DAS im Sinne des Mannes (oder gar der Kinder)? In Deutschland, Österreich und der Schweiz mit Sicherheit nicht! Auf jeden Fall aber wird der Familienanwalt seine Taschen gründlich füllen für eine Dienstleistung, die selten im Sinne von Familie, Mann und Kindern ist.

Wir können und wollen keinen Mann zu seinem Glück drängen. Jeder muß selbst erkennen, daß wir gute individuelle Pakete anbieten können, die ihr Geld wert sind, weil sie die Interessen des Mannes in den Vordergrund stellen. Je früher er damit beginnt, desto größer sind die Möglichkeiten.
Damit er von diesen Möglichkeiten erfährt, können wir nicht ganz auf Werbung verzichten, obwohl wir die große Trommel gerne meiden.
Wer problemspezifisch im Internet sucht, wird auf uns stoßen. Natürlich sollte man dabei seine google-Anfrage etwas intelligenter formulieren als "Hilfe ich weiß nicht mehr weiter!"
Hilfeangebote gibt es viele: kostenlose Rechtsberatung, Männerforen, Jammerportale, Hausfrauenblogs, Partnervermittlungen mit Abheulfunktion und professionelle Angebote wie das unsrige. Die kostenfreien Angebote sind sicher unterhaltsam, tröstend und informativ, aber eben selten mehr als Stammtisch Hilfe. Ob sie die richtigen Werkzeuge bieten können, wenn die Hütte schon lichterloh brennt, ist fraglich.
Ruft Ihr etwa Eure Stammtischkumpel an, wenn Euer Haus gerade abfackelt, oder doch lieber die örtliche Berufsfeuerwehr?

Neben unseren Internetseiten sprechen unsere Berater auch direkt Multiplikatoren an: Soziale Einrichtungen, Verbände, Krankenkassen, Messeveranstalter, Werksärzte, psychologische Beratungsstellen, Wirtschaftsunternehmen (denen daran gelegen sein sollte, daß ihre Mitarbeiter nicht bebeutelt vom Scheidungstrauma in die Burnout Phase wechseln) uvm.

Eine weitere Möglichkeit sind Aushänge und Faltblätter an typischen Männerorten (z.B. Diskotheken, Herrentoiletten, Sexshops). Diese Unterlagen stellen wir auch in unserem Download-Bereich (Verweise/Downloads) zum Ausdrucken, Aufhängen und Verteilen für jedermann zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn z.B. ehemalige Kunden oder andere, von unserer Dienstleistung Überzeugte durch gezielte Werbung etwas an andere Männer weitergeben, die diese Hilfe vielleicht dringend brauchen könnten.
Männer reden bekanntlich nicht gerne über ihre Probleme mit der Partnerin. Das ist kein Thema für die Öffentlichkeit. Von daher eignen sich "stille Örtchen" ganz besonders für einen diskreten Hinweis, daß der Mann nicht alleine ist, wenn er unsere Hilfe annimmt.
In diesem Zusammenhang ist schon erstaunlich, an welchen Plätzen unser Infomaterial gesichtet wird: Ganz gleich, ob im Schweizerhaus an der Rütliwiese, im Berliner Reichstag, Schloß Schönbrunn in Wien, der Chefetage Frankfurter Großbanken, einer Diskothek in Bregenz oder der Herrentoilette einer Konditorei in Wanne-Eickel, Männer in Partnerschaftsnot gibt es überall, und im großen Trennungsstress ist mancher für einen Tipp froh, wie blinder Aktionismus durch professionelles Vorgehen ersetzt werden kann.

Besonders dankbar sind wir aufgrund der höheren Authentizität für direkte Mundpropaganda im Bekanntenkreis. Heutzutage dürfte es keinen Mann mehr in Deutschland, Österreich und der Schweiz geben, der nicht in seinem unmittelbaren Umfeld betroffene Männer hätte, die gerade unter dem Krieg der Geschlechter leiden. Also, sagt es ihnen weiter, daß es uns gibt!

Vereinzelt haben wir uns auch an Diskussionsrunden zu männerspezifischen Themen beteiligt, beispielsweise bei Radio Vorarlberg.
Von Fernsehsendungen und Talkshows haben wir bewußt Abstand genommen, da unsere Berater möglichst diskret unterwegs sind und auch nur Menschen mit einem eigenen Privatleben sind. Zu viel Öffentlichkeit macht angreifbar. Öffentliche Schlachten mit Feministinnen oder Anwälten, die um ihre Einnahmequellen fürchten, halten wir für eine Verschwendung von Zeit, die wir lieber in unsere Beratungsleistungen stecken.
Hier ist für uns die Grenze von Werbung erreicht.

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